Was wir außerdem machen

Sternschnuppe

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Unser altes Projekt Tapachula bedarf nicht mehr unserer Hilfe und nun suchten wir einen neuen Aufgabenbereich, in dem wir nicht nur einfach Geld spenden, sondern mit unseren Ideen und unserem eigenen Engagement direkt helfen könnnen.
Seit dem 18.11.2001 haben wir nun den Verein Sternschnuppen e.V. gegründet.
 
Wir, das sind 7 Leute, haben den Verein Sternschnuppen e.V. gegründet. Ziel und Zweck dieses Vereines ist die Förderung von Kindern, denen das Gesundheitssystem nicht alle Möglichkeiten bietet, ihre Behinderung wenn möglich zu überwinden.
 
 
 
 
Warum wir das tun:
 
Wir wollen ein Zeichen setzen und uns nicht mit einem Seufzer des Bedauern zufrieden geben.
 
Was wir tun:
 
Unser erstes Projekt heißt: "Joshua soll laufen"
 
Joshua ist ein kleiner Junge von mittlerweile 9 Jahren
Joshua lebt in der Nähe von Karlsruhe
Joshua hat es in seinen ersten Lebensjahren nicht leicht gehabt
Joshua hat ein Problem
Joshua bekommt nicht die Hilfe, die er braucht
 
Die Leute, die ihm helfen sollten, verstecken sich hinter Vorschriften und Verordnungen.
Wie einfach ist es doch, der Mutter zu erklären: "Wir bedauern, Ihnen keinen günstigeren Bescheid erteilen zu können und verbleiben ....."
 
 
Ihr seht, hier muß was getan werden.
 
Spendenkonto:
Sternschnuppen e.V.
Kto.: 22 50 32 21
BLZ: 660 501 01
Sparkasse Karlsruhe
 

Weitere Informationen unter www.sternschnuppeev.de

 

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Tapachula

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Die Idee

 
Was schenken wir dieses Jahr unseren Kunden zu Weihnachten?

Diese Frage beschäftigte wohl jede Firma, sobald die Sommerferien vorbei sind. Eine Spende für einen wohltätigen Zweck, anstelle eines kleinen Presents, ist eine Idee, die immer öfter Anklang findet.

So war auch das Team der AV DATA GmbH von dieser Idee begeistert und wollte der Firmenphilosophie entsprechend durch persönliches Engagement,
der Situation angepaßt, mit aktiver Durchführung ein überzeugendes Ergebnis erarbeiten.
 

Vorbereitung zur Ausführung der Idee
Wem soll gespendet werden? Bei ersten Vorstellungen unserer Idee bei unseren Kunden stießen wir auf großes Interesse, und relativ schnell wurde uns klar, daß der erste Schritt darin bestehen mußte, die Interessen zu bündeln, um die Kapazitäten freizusetzen, die wir zur Durchführung des Projektes benötigen.
 
 
 
Die Umsetzung
Auch bei der Umsetzung fanden wir die richtigen Impulse bei unseren Kunden.

So erfuhren wir, daß Inspektor Rudi Fleck vom US-Fire Department Heidelberg jahrelang in Mexico lebte, und auf unsere Nachfrage hin schilderte er die teilweise katastrophalen Zustände im Bereich der Gefahrenabwehr.

Nachforschungen wurden angestellt. Hierbei konnten wir, wie immer, auf die Hilfe von Fire Chief Lothar Eckrich, gleichzeitig Vorsitzender des St. Florian Club Heidelberg, zurückgreifen. Wir erfuhren, daß in der Stadt Tapachula, im Bundesstaat Chiapar an der Grenze zu Guatemala gelegen, zwar Männer
versuchen, der Gefahr des Feuers entgegenzutreten, aber außer ihrem eisernen Willen nur primitive Hilfsmittel zur Verfügung stehen und dies, obwohl Tapachula in etwa die Größe von Karlsruhe hat.

Hilfe zur Selbsthilfe ist die effektivste Art zu helfen. Hierzu benötigt man Gerätschaften.

Jährlich werden viele Häuser in Tapachula durch Feuer vollkommen zerstört.
Menschen und Tiere durch Brände verletzt oder gar getötet. Felder brennen ab und die Ernte, oftmals Lebensgrundlage für die Landbevölkerung, wird zerstört.
Ein Feuerwehr-Tanklösch-Fahrzeug mit kompletter Feuerwehrbeladung mußte her!
 
 
Die Ausführung
 
Die Beschaffung des TLF-16/24
Mitgesellschafter der AVDATA GmbH, Herr Thomas Gottschalk, ließ es sich nicht nehmen, sich selbst hinter das Steuer zu setzen, um das Fahrzeug zum Hafen nach Antwerpen zu überführen. Von dort trat das TLF-16/24 seine lange Reise mit dem Schiff nach Mexico an.

Weiter ging es 900 km durch die Steppe nach Tapachula, wo die ansässigen Feuerwehrmänner mit dem Fahrzeug und den neuen Geräten in praktischen Übungen vertraut gemacht wurden.
 
 
 
Die Pflege
 
Wie um den dringenden Bedarf zu bestätigen, kam unser Feuerwehrauto
schon am Tag der Übergabe gleich zum Einsatz. Es konnte ein Buschfeuer
schnell unter Kontrolle gebracht werden, bevor es sich ausbreitete und
Ausnahmen annahm, wie wir sie von den schrecklichen Fernsehberichten
der Nachrichtensender vor Augen geführt bekommen.

Unsere Entscheidung, ein Tanklöschfahrzeug mit 2400 Liter Wassertank
zu beschaffen, um der fehlenden Löschwasserversorgung entgegenzutreten,
hatte sich als goldrichtig erwiesen.

Im kommenden Jahr werden wir eine Gruppe nach Mexico schicken, um
den Zustand des Fahrzeuges gegebenenfalls wieder herzustellen, nach
Bedarf Ersatzteile aus Deutschland zu importieren und um bis dorthin
auftauchende Problematiken zu beheben.

Wir hoffen, durch die Anschaffung
des Feuerwehr-Tanklösch-Fahrzeuges
vielen Menschen Leid erspart und
die Not in Tapachula gelindert zu haben.

Wir danken für die Zusammenarbeit:

Deutscher Feuerwehrverband e.V.
St. Florian Club Heidelberg
US-Army Berufsfeuerwehr Heidelberg
Massong Brandschutz GmbH
Dienst Schutzausrüstung GmbH
AEG Mobile Communication GmbH
Feuerwehren aus dem Rhein-Neckar-Raum

... und all denen, die durch ihr persönliches Engagement
zum Gelingen des Projektes
"Feuerwehrfahrzeug für Tapachula"

beigetragen haben.



 
 
Unter Zusammenarbeit aller beteiligten Firmen und des St. Florian Clubs Heidelberg wurde die Beschaffung eines Fahrzeuges in Angriff genommen.
In Süddeutschland fanden wir in einem TLF-16/24 Magirus/Deutz Baujahr 1963 die robuste Technik, die auch mit Provisorien solange einsatzbereit bleibt, bis Ersatzteile beschafft werden können. Hierbei setzen wir vollstes Vertrauen in den Erfindungsgeist der mexicanischen Mechaniker.

Das Fahrzeug wurde von uns nach Heidelberg überführt, wo es generalüberholt und die Ausrüstung auf den neuesten Stand gebracht wurde. Ebenfalls wurde ein kompletter Satz Einsatzschutzbekleidung für die Feuerwehrleute aus Tapachula mit auf das Fahrzeug geladen.